Der Botschaft Jesu eine Stimme geben - durch die Medien

Wer uns, den Paulus-Schwestern, begegnet, tut es in Buchhandlungen. Das ist das prägende Gesicht der Kongregation. In Wirklichkeit sind wir in der gesamten Medienwelt tätig.

Wie der Apostel Paulus sind wir gesandt, die Botschaft der Hoffnung und des Heils in der ganzen Welt bekannt zu machen. Paulus hat Briefe geschrieben. Wir bemühen uns „Presse, Film, Funk, Fernsehen und alle Erfindungen, die der Fortschritt dem Menschen für die Kommunikation bereitstellt“ zu nutzen, um die verschiedenen Kulturen mit dem Evangelium zu durchdringen und das hervorzuheben, was den ganzen Menschen fördert.
Unser Anliegen ist umfassend: Den Dialog zwischen Gott und Mensch, Mensch und Schöpfung und das zwischenmenschliche Gespräch zu fördern.
Die Wahl der Medien richtet sich nach dem Entwicklungsstand des jeweiligen Landes, seiner Kultur und den Bedürfnissen der Ortskirche. Manchmal sind unsere eigenen Möglichkeiten und Mittel begrenzt.

In einigen Ländern verbreiten wir die frohe Botschaft durch Radio- und TV-Beiträge. Einige Schwestern arbeiten als Filmkritikerinnen und Medienpädagoginnen.

In vielen Ländern betreiben wir ordenseigene Verlage. Durch die Redaktionsarbeit reagieren wir auf die Nöte der Menschen. Wir suchen eine verständliche Sprache, um das Wort Gottes in der heutigen Welt zu verkündigen.

In den meisten Ländern leiten wir Buchhandlungen.
Es sind Orte der Begegnung und Zentren des Lichts. Hier gibt es Zeit und Raum für die Menschen und ihre Anliegen.

In all unserem Tun orientieren wir uns an den Worten des Apostels Paulus: „Richtet eure Gedanken auf das, was gut ist und Lob verdient, was wahr, edel, gerecht, rein, liebenswert und schön ist.

Was die wenigsten wissen, wir beten für alle Medienmacher. Sie können mit uns beten!

Auf alle rufen wir den Geist Gottes herab. 

Wir wollen zu einem neuen Bewusstsein gegenüber der Wirklichkeit der Kommunikationskultur beitragen, das Medienpersonal zur Verbreitung redlicher öffentlicher Meinung lenken, alle Menschen für die Wirksamkeit jener Mittel sensibilisieren, zu einer kritischen Haltung ihnen gegenüber und ihren rechten Gebrauch fördern.